Mittwoch, 22. Juni 2016

Blog-Diebstahl.

Dieser Blog wurde von  http://dieraumfee.blogspot.com gestohlen.
Die Domain "Typesoerftourism" wurde in betrügerischer Absicht erstellt.
Anzeige wegen Urheberrechtsverletzung und Betrug wurde erstattet.


(Da alle meine Beiträge auf die Betrugsdomain gespiegelt werden, bleibt dieser Post bis zur Beseitigung des Problems hier stehen.)

Samstag, 18. Juni 2016

In heaven No. 222 - Bergnacht

Weil Österreich so schöne Berge und so schöne Himmel hat, werden wohl hier auch noch ein paar davon zu sehen sein, anstatt dem launischen derzeitigen fränkischen Schauerhimmel. Nachurlaubsbedingt ist mein Freigang sowieso sehr eingeschränkt zur Zeit, da ist es gut und tut mir gut, in den Ferien so oft Auge und Objektiv zum Horizont gelenkt zu haben - zu jeder Tages- und Nachtzeit. Bischofsmütze und Gosaukamm erkennt ihr inzwischen bestimmt schon von alleine... und Herrn Mond kennt ihr ja sowieso.






So schön war der Mondaufgang jeden Abend, dem dann auch direkt der Abendstern folgte, bevor die Berge ganz im Dunkel der Nacht verschwanden.

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Für mich ist "blauer Himmel" nur die Minimalversion gegenüber der beeindruckenden und faszinierenden Dramatik, zu der unser Himmel in Verbindung mit Sonne, Mond und Wolken fähig ist. Deshalb zeige ich hier jeden Samstag eines oder auch mehrere Himmelsbilder, die ich die Woche über eingefangen habe. 
 
Wer mitmachen möchte ist herzlich eingeladen, seinen Himmel und den entsprechenden Post hier zu verlinken.  
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Mittwoch, 15. Juni 2016

Gestrüpp.

Als wir nach den Pfingstferien in unsere Wohnung zurückkamen, roch es nach zwei Wochen ohne Lüften dort nicht so besonders und außerdem war auch alles reichlich leer. Da musste schnell ein frischer Blumenstrauß her, aber so wirklich auf die Schnelle ließ sich gar nichts auftreiben. Am Feldrand stehend schlich sich da auf einmal aus dem unspektakulär gelbgrünen Gestrüpp ein süßer Geruch in meine Nase und ich musste doch mal nachschauen, ob sich tief im Gras nicht doch etwas Brauchbares versteckt. Tat es, ganz zart und bescheiden und duftete dort sternchenbestäubt vor sich hin. Und weil ich finde, dass Blumensträuße nicht unbedingt spektakulär und bunt sein müssen, durfte das wolkige Wiesen-Labkraut samt umstehenem Gras auf unseren Esstisch ziehen...





Begleitet wird das duftende gelbgrüne Gestrüpp (ich mag das Wort, hat wahrscheinlich kaum einer bemerkt...) von einer alten Kuchenform und einem noch älteren Sensenschleifsteinköcher... einige der wenigen Dinge, die aus dem Haushalt meiner Eltern jetzt zu uns umgezogen sind. Erinnerungskleinode.



Inzwischen steht dort auf dem Tisch schon der nächste Wiesenblumenstrauß, ganz ohne Grassterne (ein so passender anderer Name für das Labkraut), aber bei Nicole hatte das Wiesen-Labkraut letzte Woche sogar einen Soloauftritt - ich hab mich sehr darüber gefreut, dass  noch jemand gleichzeitg mit mir seinem Charme erlegen ist.

verlinkt mit: 
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Samstag, 11. Juni 2016

In heaven No. 221 - Hinterm Regenbogen


Somewhere over the rainbow way up high
there's a land that I have heard of once in a lullaby
somewhere over the rainbow skies are blue
and the dreams that you dare to dream really do come true

Someday I'll wish upon a star
and wake up where the clouds are far behind me
where troubles melt like lemon drops
way above the chimney tops that's where you'll find me

Somewhere over the rainbow bluebirds fly
birds fly over the rainbow why then oh why can't I?

( "Over the Rainbow" aus dem Musical "Zauberer von Oz", Komponist Harold Arlen, 1939)


Da sieht man im Urlaub nach dem Gewitter aus dem Fenster und dann das.
Glaubt einem doch kein Mensch.

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Für mich ist "blauer Himmel" nur die Minimalversion gegenüber der beeindruckenden und faszinierenden Dramatik, zu der unser Himmel in Verbindung mit Sonne, Mond und Wolken fähig ist. Deshalb zeige ich hier jeden Samstag eines oder auch mehrere Himmelsbilder, die ich die Woche über eingefangen habe. 
Wer mitmachen möchte ist herzlich eingeladen, seinen Himmel und den entsprechenden Post hier zu verlinken.  
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Donnerstag, 9. Juni 2016

Des Schweden neue Kleider.

So oft schon stand ich vor meinem 20 Jahre alten Strömstad-Sofa von Ikea und habe überlegt es durch ein neues zu ersetzen. Gescheitert ist das bisher daran, dass es einfach unvergleichlich bequem ist und bisher noch jeden Sitzvergleich mit einem möglichen Nachfolger gewonnen hat. Es ist fest, aber nicht hart, die Sitzhöhe ist optimal (man wird ja nicht jünger) und vor allem ist die Lehnenhöhe und -form perfekt zum Rumlümmeln geeignet. Auch als Not-Gästebett ist es lang und tief genug. Ursprünglich mal mit weißem Stoffbezug, bekam es vor fünfzehn Jahren ein neues Gewand aus schwarzem Leder, weil ich etwas deutlich Pflegeleichteres wollte und das Abnehmen des Bezuges zum Waschen doch sehr aufwändig ist. Zwar mag ich den Lederbezug immer noch, aber nachdem über die Jahre drei Katzen ihre Spuren daran hinterlassen hatten, sah er wirklich schäbig aus. Im Programm des Möbelhauses ist das Sofasystem leider schon lange nicht mehr und aufgrund des Sofa-Alters konnte ich mich bisher auch nicht dazu durchringen, doch nochmal einen neuen Bezug anfertigen zu lassen.





Die Bemz Umstyling-Aktion für alte Ikea-Sofas auf der Wohnplattform "So leb ich" kam da wie gerufen und ich habe mich so unbandig gefreut, dass ich mit meinem alten Schweden aus vielen Bewerbern ausgewählt wurde, um ihm von Bemz ein neues Sommerkleid nähen zu lassen. Danke!
Die Stoffauswahl war so umfangreich wie schwierig bei so vielen schönen Stoffen und ich freue mich deshalb sehr, dass ich die absolut richtig Wahl getroffen habe - entschieden habe ich mich für den dunkelgrauen, groben Leinenstoff "Brera Lino Espresso" von Designers Guild. Wunderschön im Griff, mit der typischen - von mir so geliebten - Leinenstruktur und trotzdem weich. Die Bestellung über die Homepage war einfach und selbsterklärend und die Abwicklung und Kommunikation reibungslos. 





Das alte Ding nach 15 Jahren nackig zu machen, war dann allerding eine nachmittagsfüllende Aufgabe - was vor allem an den reichhaltigen "verborgenen Schätzen" lag, die sich aus den Ritzen schälten (die ekligen Details lasse ich mal aus) und der notwendigen nachfolgenden Generalreinigung des Wohnzimmers. Der Bezug ist sehr gut verarbeitet, ließ sich problemlos wechseln und bis auf das leichte Schlackern am Sofapopo passt er ganz hervorragend. Vielleicht ganz gut, dass der Bezug etwas weiter ist, denn das Leinen soll ja nicht reissen, wenn ich Elfe mich da draufplumpsen lasse und obwohl der Stoff vorgewaschen ist, könnte er ja eventuell beim Waschen noch etwas schrumpfen. Ich könnte das Sofa dauernd anschauen. Neue alte Liebe.
Und während das eine Fellmädchen das Auf-den-Kopf-Stellen des Wohnzimmers sehr bedrohlich fand, wurde das "neue" Sofa vom anderen Monster gleich mit Beschlag belegt und zum privaten Besitz erklärt...





Was soll ich sagen? Ich bin völlig neu verliebt in meinen auf einmal viel weicheren alten Schweden. Keine Rede mehr davon, ihn auszumustern und zu ersetzen. Was ein neues Kleid doch ausmachen kann. Super schön sind auch die dazu bestellten Kissen - aber wenn ich ganz ehrlich bin, gefällt mir mein Sofa ganz pur, nur mit den dazugehörenden großen Kissen im gleichen Stoff, eigentlich jetzt sogar am besten, obwohl es seit vielen Jahren unter Schaffellen und Unmengen verschiedener Kissen fast verschwunden ist. Oder vielleicht auch gerade deshalb?





Vielen Dank an So leb ich und Bemz für diese tolle Aktion und fürs "Erwählen". Ich bin absolut glücklich mit meinem "Leinentraum auf altem Schweden".

Friday-Flowerday bei Helga
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Dienstag, 7. Juni 2016

Lammerklamm.

"In einem früheren Leben habe ich bestimmt..." - ein Satz, den man oft mal so dahinsagt, wenn man eine für sich selbst unerklärliche, starke Affinität und Leidenschaft für bestimmte Dinge, Lebensmittel, Tätigkeiten oder Orte ganz tief in sich spürt. Für mich ist das ganz klar die möglichst von Menschen unberührte und unbeschallte Natur, tiefgrüne Wälder, üppige Vegetation, Berge in Verbindung mit Wasser. Ganz besonders hingezogen fühle ich mich aber zu Klammen in den Bergen, die das Wasser tosender Bergbäche im Lauf von Jahrtausenden tief in den Fels eingegraben hat und durch die es sich rauschend, gurgelnd, zischend, manchmal auch brüllend oder sanft wirbelnd zwängt, um sich danach in einem breiter werdenen Bachbett glucksend zu beruhigen oder aber gewaltig über eine Felswand hinab zu ergießen. Sonst absolut kein Sensation Seaker, kann ich mich dieser Faszination nie entziehen und bin den Menschen sehr dankbar, die diese Klammen in unendlich mühevoller Steigarbeit mit Stegen zugänglich gemacht haben... so wie die Lammerklamm bei Scheffau im Salzburger Land.


Was ich eigentlich sagen wollte: ich bin mir sehr sicher, dass ich in einem früheren Leben an einer Klamm gelebt habe, dort geboren wurde. Kann gar nicht anders sein. Stundenlang kann ich einer besonders engen Stelle einer Klamm ausharren, abwechselnd ins tosende Wasser des Bachs und entlang der engen, tiefen Felsschlucht nach oben ans Licht schauen und mich mit klopfendem Herzen und gleichzeitig auf unheinliche Weise zuhause ganz bei mir und glücklich im Augenblick fühlen. Energie aufladen.




Bereits vor der Eiszeit hat sich die Lammer ihren Weg durch das Tal gegraben. Nach dem Abschmelzen der Gletscher der letzten Eiszeit vor 10.000 Jahren haben die gewaltigen abfließenden Wassermassen zusammen mit Geröll die Lammer dann durch die Felsen geschliffen, bis ein tiefe Klamm entstand. Schon im Mittelalter wurden Holztriftsteige in der Klamm errichtet, um Holz zum Bau von Bergwerksstollen und zum Heizen der Saline in Hallein ins Tal zu befördern und so wurde der Weg durch die Klamm bis 1920 auch zum Holztransport genutzt. 
Seit 1884 sind die Lammeröfen über Holzsteige entlang der Felswände für Besucher zugänglich. Trittsicherheit und festes Schuhwerk sind sinnvoll - die Stege und Treppen sind wegen des abtropfenden Wassers stellenweise etwas glitschig und oft sehr schmal.




Die Lammerklamm in Scheffau südlich Salzburg ist von Mai - Oktober (9.00 - 17 Uhr) zugänglich und die Eintrittspreise sind mit 4,50 € für Erwachsene und 2,50€ für Kinder moderat, wenn man der großen Erhaltungsaufwand der Steiganlagen bedenkt. Oberhalb an der Straße befinden sich ausgeschilderte Parkplätze, am Eingang gibt es einen kleinen Kiosk, am Ende ein Gasthaus zur Einkehr vor dem Rückweg bergauf. Der absolut schönste Teil ist der separate Abstieg in die "Dunkle Klamm".

Noch mehr Tips für gurgelndes Wasser in den Bergen?

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