Donnerstag, 24. Juli 2014

Hydrangea.

Ich liebe Hortensien. Weiße Hortensien, blaue Hortensien, hellrosa Hortensien, lila Hortensien, grüne Hortensien. Die sollten eigentlich in einem Schattengarten hervorragend gedeien, aber meine tun das nicht. Also habe ich drei Hortensien ohne Blüten und eine mit. Und diese eine blüht pink. Wer mich kennt weiß, dass ich Pink für optische Körperverletzung halte. Pink war sie allerdings nicht immer, denn als ich sie gekauft habe, war sie lila. Das ist eine böse kleine Hortensie. Um ihr einen Denkzettel zu verpassen, habe ich zwei ihrer Blüten abgeschnitten und mit in die Wohnung genommen. Das hat sie jetzt davon.







Truhe und Stuhl: vom Sperrmüll
Craquelée-Vase: vom Flohmarkt
Kieselsteine: von > hier
Sisalteppich: Möbelschwede
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Mehr Blumen von mir gibt es > hier und jeden Freitag bei Helga..

Dienstag, 22. Juli 2014

Julitisch . Der heimische Bergsee

Wenn mich ein Naturort berührt, dann hallt er noch lange in mir nach. So entstand letztes Jahr aus den Eindrücken am Gletschersee der Rhône eine kühle Schale für die Erinnerung und der Besuch in der rauschenden Klamm wurde zum gläsernen Farbspiel. Die kristallklare Tiefe des Alatsees im Allgäu, den ich euch am Sonntag gezeigt habe, wollte unbedingt auch mit nach Hause kommen und so steht im Juli auf unserem Tisch eine kleine Ausgabe davon. Die Bergsee Home Edition.










Ein Glasgefäß vom Trödel, Aquarienkies, destilliertes Wasser, einige Kiesel, eine Wasserpflanze und Treibholz vom Seeufer erinnern mich jetzt jeden Tag an den Blick in das unglaublich klare Nass des Alatsees im Allgäu.

Viele verschiedene Monatsansichten versammelt auch dieses Jahr wieder Tabea immer am Zwanzigsten zum 12tel Blick bei sich. Meine anderen Monatstische findet ihr  > hier.
Mein heimischer Bergsee reist heute noch weiter zu Anke.Monatstisch Juli, Aquarium ohne Fische, Wassergefäß als Tischdeko, Glashafen, Wasserpflanzen, Bergsee, Tischdeko, D.I.Y., Do it yourself, Basteltip, Aquarium für den Tisch 

 Monatstische 2014

Januartisch . Die gestapelte Versöhnung
Februartisch . Das ungeliebtgeliebte Gelb
Märztisch . Das elfengleiche Schach
Apriltisch . Das apfelige Ostern
Maitisch . Die orgiastische Lebensfreude
Junitisch. Der Mohn im Haferfeld

Sonntag, 20. Juli 2014

Bis auf den Grund der Seele.

Wenn man Menschen tief in die Augen sieht, kann man bis auf den Grund ihrer Seele blicken. Das behauptet ein altes Sprichwort. Stimmt es? Tot und leer, melancholisch, klar, traurig, leuchtend, verschwommen, kalt, blitzend, warm, strahlend, glitzernd, tiefgründig oder nicht... was seht ihr in den Augen anderer Menschen? Meine Angewohnheit, Menschen direkt in die Augen zu sehen hat schon bei manchem Nervosität ausgelöst. Nicht jeder möchte wohl, dass man ihm bis auf den Grund der Seele blicken kann und weicht Blicken lieber aus, schlägt die Augen nieder, lässt sie unruhig umherwandern. Wenn man langsam immer mehr lernt, auf sein Bauchgefühl zu hören, dann fällt auf, wer einem direkten Blick standhalten kann und wer ihm ausweicht. Ich glaube, dass sich daraus sehr viele Rückschlüsse auf Menschen und ihre Authentizität ziehen lassen.
Darüber dachte ich nach, als ich am Ufer des Alatsees saß und in die kristallklaren Tiefen des Bergsees schaute. Nichts hat er zu verbergen, er ist tiefgründig und rein, leuchtet in den unglaublichsten Blau-Grüntönen von Aquamarin bis Smaragd und glitzert in der letzten Abendsonne wie flüssiges Gold. Der See lässt in die Tiefen seiner Seele blicken und hat die unglaubliche Fähigkeit, allein dadurch Endorphine freizusetzen. Der See macht glücklich.


" In Träumen, Spiegeln und im Wasser trifft man den Himmel und die Erde."
(Chinesisches Sprichwort)



"Ein Auge blickt aus tiefer Senke,
Novalis' Blume gleich im Blau..." *

Alatsee - von der Salober Alm aus gesehen

Den Alatsee bei Füssen umrundet man auf einem gut befestigten Weg ohne nenneswerte Steigungen in einer guten halben Stunde. Nahe des Parkplatzes befindet sich ein Gasthaus mit Hotel, Biergarten, Badestelle mit Bänken und Kneippbecken. An der gegenüberliegenden Seite des Sees befindet sich nochmal eine sehr schöne Liegewiese mit Bänken direkt an der Kuhweide, aber es gibt auch ansonsten immer wieder die Möglichkeit zu baden. Die Wassertemperatur ist erstaunlicherweise sehr angenehm für einen Bergsee und es gibt viele, viele Fische zum Beobachten - Taucherbrille und Schnorchel unbedingt mitnehmen



* aus dem Gedicht "Geheimnisvoller Bergsee" von Ingo Baumgartner  
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Samstag, 19. Juli 2014

In heaven No. 122 - Bayrisch

Himmelsdramatik diese Woche? Fehlanzeige. Blau, blau, blau war der Himmel diese Woche und dazu reinster Hochsommer. 35°C hatten wir gestern beim Sommerfest in der Schule, das deshalb in eine Wasserschlacht mit Rasensprengern und Wasserkanonen umfunktioniert wurde. So wars auszuhalten. Keine Wolken in Sicht? Ein paar federleichte zumindest, wenn sie auch keine Abkühlung bringen. Deshalb gibt es für euch heute einen richtig bayrischen Himmel: weiß-blau natürlich. 
 

Für mich ist "blauer Himmel" nur die Minivalversion gegenüber der beeindruckenden und faszinierenden Dramatik, zu der unser Himmel in Verbindung mit Sonne, Mond und Wolken fähig ist. Deshalb zeige ich hier jeden Samstag eines oder auch mehrere Himmelsbilder, die ich die Woche über eingefangen habe. 
Wer mitmachen möchte ist herzlich eingeladen, seinen Himmel und den entsprechenden Post hier zu verlinken.

Bitte ein Himmelsbild und nicht das Profilbild oder andere themenfremde Bilder des Blogposts verlinken und bei "Linktitel" nur euren Blognamen in die Zeile schreiben, nicht den ganzen Posttitel - sonst wird die Linksammlung zerhackt. Wolkenbilder, Himmel, sky, skywatch, Himmelsansichten, in heaven, einzelne Wolke, Wolkenhaufen, Haufenwolken, Wolkenschiff, Wolken-Ufo, Himmelsblick, im Himmel, Gewitter, dunkle Wolken, Himmelsloch, Wolkenloch, Loch im Himmel, Gewitterhimmel, dunkle Wolken, Himmelsloch, Gespensterlicht, nach dem Gewitter, Allgäu, berghimmel, Tegelberg, Paraglider, Schwangau, Forggensee

Donnerstag, 17. Juli 2014

Mein Herzblatt.

Was haben Funkien mit Agaven und Spargel zu tun? Bisher dachte ich: nichts. Das Nachlesen über die Lieblingsgartenpflanze kann manchmal zu ganz erstaunlichen Erkenntnissen verhelfen. So weiß ich jetzt, dass Funkien zu den Agavengewächsen und als solche zu den Spargelartigen gehören. Ich suche nach Ähnlichkeiten. Hm. Eigentlich ist mir das aber auch völlig schnuppe, denn ich mag sie einfach, diese Schönheiten, die großen Hostas, die Zwergfunkien, einfach alle. Da passt die deutsche Bezeichnung Herzblattlilie doch ganz hervorragend, zumal es mir vor allem die herzförmigen Blätter angetan haben, die aussehen wie eine kleine, samtene Insel, die aus vielen aufgepumpten Luftkammern besteht. Aber auch die Blüten, die sich im Hofgarten gerade aus den riesigen Blattkränzen herausstrecken sind für mich etwas ganz besonderes. So zart, filigran und zerbrechlich, als wären sie aus dünnem Wachs gemacht...





Mehr Blumen von mir gibt es > hier und wie jeden Freitag bei Helga..Funkien, Funkie, Hosta, Herzblattlilie, Lieblingsblumen, Hostas, Blumen im Juli, zartlila

Dienstag, 15. Juli 2014

Restekiste.

Der Juli hat heute bereits seine Mitte erreicht und ich hätte fast vergessen, die Restekiste vom Juni auszupacken. Die Zeit rast dieses Jahr nur so dahin und fast fühlt es sich für mich an, als wäre mit einem Wimpernschlag der Tag bereits schon zur Neige gegangen. Kaum drehe ich mich einmal um, ist eine Woche vergangen, nach einer gefühlten Woche ein Monat und wenn ich mich das nächste Mal kämme, ist mein Haar grau geworden. Wurde die Zeit heimlich beschleunigt? Wie lang war doch ein Jahr, als ich Zehn war, da wollte es einfach nicht vergehen, bis endlich wieder Weihnachten war. Gerade erst den Weihnachtsschmuck auf den Speicher gebracht, entdecke ich schon wieder die ersten Spekulatius im Laden. Hier stimmt was nicht. Hier also noch schnell das, was vom Juni übrigblieb... bevor schon wieder Silvester ist.








  1. Schwelgen im Beerenhimmel - hier mit Blaubeeren, Rahmjoghurt & Honig
  2. Neue Nachbarn sind eingezogen
  3. Blau vor Blau
  4. Blaue Sputniks im Bauerngarten
  5. Struktursuche
  6. Freiheit schnuppern
  7. Gestempelte Blaubeeren
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