Samstag, 27. Februar 2016

In heaven No. 206 - Windsbraut

"Der Wind, der Wind, das himmlische Kind" antworten Hänsel und Gretel im gleichnamigen Märchen der Gebrüder Grimm auf die Frage der bösen Hexe, wer da an ihrem Häuschen knuspere. Der Wind knuspert aber nicht nur an Häuschen oder wird fälschlicherweise dessen beschuldigt, er schiebt auch das Meer schäumend auf den Strand, zaust die Haare, lüftet die Seele, liefert Energie für tausende Haushalte und gibt uns die Möglichkeit für Himmelstänze. Ein Urlaub am Meer wäre nichts ohne den Kampf des himmlischen Kindes mit dem Drachen und mir. Windsbraut.





Für mich ist "blauer Himmel" nur die Minimalversion gegenüber der beeindruckenden und faszinierenden Dramatik, zu der unser Himmel in Verbindung mit Sonne, Mond und Wolken fähig ist. Deshalb zeige ich hier jeden Samstag eines oder auch mehrere Himmelsbilder, die ich die Woche über eingefangen habe.
Wer mitmachen möchte ist herzlich eingeladen, seinen Himmel und den entsprechenden Post hier zu verlinken.  
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Dienstag, 23. Februar 2016

Februartisch . Der apothekliche Meeresteller

Nein, einen Januartisch hat es dieses Jahr nicht gegeben. Trauer kommt in Schüben und manchmal rückt auch dadurch das Innen mehr ins Blickfeld als das Außen. Rückt zureckt. Wenn Menschen für immer gehen, dann hinterlassen sie nicht nur große Lücken, sondern auch Aufwölbungen und Stapel an ganz anderen Stellen, die man sich so nicht gewünscht hat und die trotzdem abgetragen werden müssen, gegen alle inneren Widerstände. Ob man das will... die Frage stellt sich nicht. Ganz andere Äußerlichenkeiten als dekorative sind da auf einmal zu regeln, neben dem ganz alltäglichen Wahnsinn. Flucht hilft nur temporär, die Aufwölbungen sind derweil immer noch da. Ein paar greifbare Erinnerungen an die Schlupflöcher im Raum-Zeit-Kontinuum bleiben dafür aber auch im Blick. Tore zu einer anderen Dimension.












Man beachte die Wortmeldung.


Meine vergangenen Monatstische findet ihr nochmal alle  > hier. 

verlinkt (am Monatsende dann) mit: 
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Samstag, 20. Februar 2016

In heaven No. 205 - Schwanensee

Eines der Dinge, das die Ostsee im Februar besonders gut kann, ist der fliegende Wetterwechsel innerhalb weniger Minuten. Erreicht man einen Strand bei Sonnenschein und blauem Himmel, kann es durchaus passieren, dass man innerhalb von fünfzehn Minuten aus bleigrauem Himmel fast weggeschwemmt wird... um sich, tropfnass wieder am Steg angelangt, plötzlich erneut unter blauem Himmel wiederzufinden. Aprilostsee im Februar. Dafür kann sie aber auch nicht nur Kasperlari, sondern auch so märchenhaft kitschig schön, dass man sich für einen kurzen Moment irritiert in einem Barbiefilm glaubt. Schwäne vor Regenbogen... da fehlt nur noch ein kleines Glitzereinhorn.














Ostsee . Steilufer. Irgendwo zwischen Brook und Boltenhagen.


Für mich ist "blauer Himmel" nur die Minimalversion gegenüber der beeindruckenden und faszinierenden Dramatik, zu der unser Himmel in Verbindung mit Sonne, Mond und Wolken fähig ist. Deshalb zeige ich hier jeden Samstag eines oder auch mehrere Himmelsbilder, die ich die Woche über eingefangen habe.

Wer mitmachen möchte ist herzlich eingeladen, seinen Himmel und den entsprechenden Post hier zu verlinken.  
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Mittwoch, 17. Februar 2016

Permeable Membran.

Wenn im Innern mehr ist, als man aushalten kann, hilft manchmal nur die Flucht in ein Außen, das möglichst leer ist. Die permeable Membran, die die Seele umgibt, kann so wieder für Ausgleich sorgen. Das Zuviel kann in die Leere entlassen werden. Die frische Luft und die Weite strömen dafür zurück. Spüren, was alles losgelassen werden kann. Verwundert, immer wieder, feststellen, wie wenig man wirklich braucht für das ganz bei sich Sein. Für das Gefühl von Glück. Die Seele lüften.

















Für Melanie:  Samstag Richtung Nordost


Küstennebel . Ostsee . Boltenhagen . Februar 2016

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Samstag, 13. Februar 2016

In heaven No. 204 - Zwielicht

Und wieder ist es da - das winterliche Nachmittagsblaugrau, bei dem sich der Horizont langsam und zart in aufsteigendes Apricot taucht. Zwielicht. Dort wo sich die beiden Farben vermischen, hört der Tag auf und fängt die Nacht an. Und die, die schleicht sich immer von unten an und überrumpelt den Tag, der sich dort oben noch völlig in Sicherheit wiegt... bis er ihr  - mal völlig friedlich, mal nach brennendem Kampf geschlagen - doch das Feld überlässt. Untergangsszenarien spielen sich da ab. Oder nicht.

Solarberg . Fürth . Atzenhof . Rhein-Main-Donau-Kanal . Schon wieder.


Für mich ist "blauer Himmel" nur die Minimalversion gegenüber der beeindruckenden und faszinierenden Dramatik, zu der unser Himmel in Verbindung mit Sonne, Mond und Wolken fähig ist. Deshalb zeige ich hier jeden Samstag eines oder auch mehrere Himmelsbilder, die ich die Woche über eingefangen habe.

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