Samstag, 22. April 2017

In heaven No. 254 - Jurahimmel

Während sich da draußen der April so richtig austobt, braucht es etwas Geschick, um zwischen dem schnellen Wechsel von Schneeschauern, schwarzen Wolken und Sonne die letztere zu erwischen, bevor der Himmel sich wieder verfinstert. Aber wenn sie dann mal scheint, die Madame, dann taucht sie die schöne Frühlingslandschaft endlich wieder ins Licht und kleidet sie in den leuchtendsten Farben. Auch wenn der Löwenzahn eher ein Indikator für überdüngte Wiesen ist, sieht er doch in voller Blüte einfach wunderschön in den Frühlingswiesen aus und ich kann mich gar nicht sattsehen an seinen leuchtenden, sonnengleichen Köpfchen im satten Wiesengrün unter lichtblauem Frühlingshimmel.



 Jurabauernhaus . Fränkisches Freilandmuseum Bad Windsheim

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Für mich ist "blauer Himmel" nur die Minimalversion gegenüber der beeindruckenden und faszinierenden Dramatik, zu der unser Himmel in Verbindung mit Sonne, Mond und Wolken fähig ist. Deshalb zeige ich hier (fast) jeden Samstag eines oder auch mehrere Himmelsbilder, die ich die Woche über (oder auch bereits vor einiger Zeit) eingefangen habe. Manchmal sind es nur die Bilder, manchmal aber auch Gedanken, die mich die Woche über beschäftigt haben - so wie heute.
Wer mitmachen möchte ist herzlich eingeladen, seinen Himmel und den entsprechenden Post hier zu verlinken. 
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Kommentare:

  1. Hach, schön. Einfach so Frühling mit Wölkchen und Löwenzahn und weißen Häusern ist schon nett. =)

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  2. So ganz langsam kommt auch bei uns der Löwenzahn aus den Startlöchern... ;-)

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  3. Liebe Katja,

    dem stimme ich zu!
    Am Himmel ist es momentan alles andere als langweilig ;)
    Aber das Dauerblau in Rom war auch sehr fein.

    Herzliche Grüße
    Julia

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  4. Eine Wiese übersät mit gelben Tupfern ist für mich auch unwiderstehlich und das nicht nur weil aus all den Tupfern Wunschblumen entstehen.
    Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende.

    Viele liebe Grüße
    Wolfgang

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  5. Da geht es mir wie Dir, ich liebe dieses Löwenzahngelb auch so sehr. Gottseidank tun das Bienen und Hummeln auch. Aber Du hast recht, die Überdüngung der Wiesen, das Schwinden von Brach- und freien Ackerrandflächen, die ganze mechanisierte Landwirtschaftsindustrie ist eine Katastrophe für die Tierwelt, allen voran die Bienenfamilie.
    Dass wir Menschen am Ende dieser Kette stehen, wird gerne übersehen.
    Von mir bekommst Du heute den bedrohlichen Kirschblütenhimmel. Hier haben Frost, Schnee und Graupel den Obstblüten und Weinreben ganz übel zugesetzt. Den allertollsten Himmel während des Schneeschauers am Überlinger See durfte ich kameralos am Steuer des Autos nur mit den Augen mitnehmen... Der Kirschblütenhimmel ist sein Nachklang.
    Liebe Grüße
    Andrea

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  6. Ich habe zwar keinen Himmel, außer einem grautrüben Freiburger, beizutragen. Aber ich freue mich am fränkischen...und weiß, ich muss da mal wieder hin.

    Liebe Wochenendsgrüße
    Nula

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  7. Ich liebe diese sonnengelben Pusteblumenwiesen auch so sehr, Katja! Vergessen wir doch einfach für einen Moment die Überdünung der Wiesen und Felder und ihre Folgen.. und geniesen den Anblick. Herzlichst, Nicole

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Schön, dass Du hier bist. Ich freue mich über deine Worte!