Samstag, 10. Februar 2018

In heaven No. 278 - Eisiges Klirren

Wenn der Winter sein Köfferchen schon gepackt und sich vermeintlich auf den Weg gemacht hatte, um langsam dem Frühling Platz einzuräumen, und es sich dann aber doch nochmal anders überlegt und mit einem klirrenden "Denen zeig ich nochmal so richtig, was ich kann" zurückkommt, dann ist das so absolut gar nicht nach meinem Geschmack. Meine Migräne reicht einen angepissten 10-seitigen Beschwerdebrief ein, Hände und Füsse beschließen in sofortige Kältestarre zu verfallen und auch mein restlicher Körper schaltet in den Mimimi-Modus. Ich wurde definitiv nicht für frostige Zeiten konstruiert. Kälte und Eis schaue ich mir also gerne von drin aus an, während ich in drei Decken gehüllt bin und meinen Hintern an die Heizung halte. Ganz, ganz selten mache ich aber auch eine Ausnahme, stülpe mir wie die kleine Hexe sechs Schichten Kleider über und stapfe durch die Kälte - aus ästhetischen Gründen, nur um mir die eisige Schönheit nicht entgehen zu lassen.

















Februar-Eisnadeln auf dem Feldberg im Taunus. Nicht dieser Februar.


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Für mich ist "blauer Himmel" nur die Minimalversion gegenüber der beeindruckenden und faszinierenden Dramatik, zu der unser Himmel in Verbindung mit Sonne, Mond und Wolken fähig ist. Deshalb zeige ich hier jeden Samstag eines oder auch mehrere Himmelsbilder, die ich die Woche über (oder auch bereits vor einiger Zeit) eingefangen habe. Manchmal sind es nur die Bilder, manchmal aber auch Gedanken, die mich die Woche über beschäftigt haben. Wer mitmachen möchte ist herzlich eingeladen, seinen Himmel und seine Worte hier zu verlinken.

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Kommentare:

  1. Auf so einen bezaubernden Wintertraum habe ich diesmal vergebens gewartet bisher... Immerhin, an der Ostsee war's sonnig und kalt, für mich die perfekte Kombi, um ein paar Stunden draußen strammen Fußmarsches unterwegs zu sein... Lieben Gruß Ghislana

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  2. So winterlich sah es hier leider bislang diesen ganzen Winter nicht einmal aus. Ich hätte ja auch nicht gedacht, dass ich mich mal so richtig danach sehnen würde...
    Liebe Grüße
    Andrea

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  3. ...für solche Bilder lohnt es sich, raus zu gehen...eisverzauberte Landschaft ist großartig, so kalt war es hier nicht...ansonsten unterschreibe ich deinen Beschwerdebrief,

    liebe Grüße Birgitt

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  4. Liebe Katja,
    letztes Jahr im Februar habe ich solches Raueis in der Rhön bewundert, dieses Jahr gab es dort kaum Schnee. Ich mag Winterwetter, wenn der Himmel blau, die Straßen trocken und die Luft klar und frisch ist.
    herzlich Margot

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  5. Wunderschön, Katja!! Mich fröstelt es allerdings auch schon beim Anblick Deiner tollen Fotos. Aber eine Frage habe ich, wer ist der die Schönheit, die erwartungsvoll in Tal blickt? Bist Du nun doch auf den Hund gekommen? Herzlichst, Nicole

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    1. Liebe Nicole, nein, auf den Hund gekommen bin ich nicht - der Husky stand dort nur gerade sehr dekorativ und passend im Bild. :-)

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  6. Liebe Katja,
    ich sehne mich nach dem Schnee ;-)
    Dieses Jahr hat er nur ab und zu hier vorbeigeschaut,
    ist dann aber auch immer wieder schnell verschwunden.
    Umso mehr freue ich mich über deine Bilder!
    Ganz liebe Grüße
    Melanie

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